Google Business Profile lehnt Beiträge ab [Video]
Videoinhalt:
Hallo, ich bin Madeleine Johnson, Content & Community Manager bei Synup. Willkommen zu unserer Syncast-Videoserie.
Wenn Sie dieses Video angeklickt haben, fragen Sie sich wahrscheinlich, warum Google Business Profile derzeit Konten sperrt und so viele Beiträge ablehnt. Folgendes haben wir beobachtet:
Viele dieser automatischen Sperrungen waren auf einen Bug zurückzuführen. Uns ist aufgefallen, dass Unternehmen gesperrt wurden, die kürzlich UTM-Parameter zu ihrer Website-URL hinzugefügt hatten – obwohl das gängige Praxis ist und nicht gegen die Richtlinien verstößt. Verzichten Sie vorerst auf UTM-Parameter, bis sich die Lage beruhigt hat.
Zudem haben wir festgestellt, dass Google Beiträge von Multi-Location-Marken wegen Duplicate Content ablehnt. Das ist ein echtes Problem, da viele Marken an allen Standorten dieselben Angebote und Botschaften nutzen. Passen Sie die Texte am besten leicht an und binden Sie standortspezifische Details ein, damit sie sich voneinander unterscheiden.
Google geht aktuell rigoros gegen Spam vor – und stuft dabei leider auch viele legitime Konten fälschlicherweise als verdächtig ein. Nehmen Sie nach Möglichkeit vorerst keine unnötigen Änderungen an Ihrem Google Business Profile vor, bis wieder Ruhe einkehrt. Falls Ihr Profil bereits gemeldet wurde, gehen Sie wie folgt vor:
_1\. Prüfen Sie die Google-Richtlinien. Falls Sie keine Zeit zum Lesen haben, hier das Wichtigste im Überblick:_
- Veröffentlichen Sie nur themenrelevante Inhalte, die in direktem Bezug zu Ihrem Unternehmen stehen.
- Vermeiden Sie Duplicate Content. Er wird als Spam eingestuft.
- Nutzen Sie keine unscharfen Bilder oder Videos.
- Keine unangemessenen Inhalte: Dazu zählen Gewalt, vulgäre Sprache, Mobbing, Hetze sowie sexuell anstößige Sprache oder Bilder.
- Seien Sie vorsichtig bei der Wortwahl! Wenn Beiträge wiederholt abgelehnt werden, verzichten Sie besser auch auf eigentlich harmlose Formulierungen oder Superlative wie „unschlagbar“ oder „atemberaubend“.
- Posten Sie keine privaten oder personenbezogenen Daten.
- Dazu gehören auch Telefonnummern – selbst Ihre eigene!
- Bieten Sie regulierte Waren wie Alkohol oder Cannabis an, prüfen Sie Ihre Beiträge genau. Regulierte Produkte dürfen auf Bildern oder in Texten niemals im Mittelpunkt stehen.
- Beispiel: Ein Foto von Gästen, die im Restaurant Wein trinken, ist in Ordnung – ein Video, das sich ausschließlich um Alkohol dreht, nicht.
- Geben Sie keine Telefonnummern im Text an.
- Praktischerweise bietet GBP einen „Jetzt anrufen“-Button, den Sie für Beiträge nutzen können.
- Keine Beiträge zu Medizinprodukten.
- Hotels dürfen keine Werbebeiträge veröffentlichen.
_2\. Prüfen Sie Ihre älteren Beiträge anhand dieser Vorgaben._
Da Google Richtlinien strenger durchsetzt, sollten Ihre Inhalte nirgends an den Grenzen des Erlaubten kratzen.
_3\. Öffnen Sie Ihre Beiträge in einem Inkognito-Fenster._
Manchmal liegt bei Google nur ein Anzeigefehler vor und Beiträge werden fälschlicherweise als abgelehnt gemeldet.
_4\. Nutzen Sie einen Bild-Checker._
Gelegentlich interpretiert die KI von Google Bildinhalte falsch. Vorsicht ist besser als Nachsicht.
_5\. Reichen Sie eine Beschwerde im Google-Supportforum ein!_
Besteht das Problem weiterhin, ist der direkte Google-Support der beste Weg, um Ihre Beiträge – und Ihr Profil – wieder freizuschalten.
Weil Google seinen Algorithmus anpasst und Filter verschärft, werden wir alle vorerst häufiger mit beanstandeten Beiträgen oder Kontosperrungen zu tun haben. Solche Fehlalarme sind frustrierend, doch die Lage dürfte sich normalisieren, sobald Google die Fehler bereinigt hat.
Bis zum nächsten Mal bei Syncast: Video!