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Steigern Sie Ihren Umsatz mit maßgeschneiderten Ads und Kampagnen

Madeleine Johnson · 10. Mai 2022 · 6 Min. Lesezeit

Marketing ist keine einfache Nuss, die man mal eben knackt: Wir lernen durch Trial-and-Error und aus den Erfahrungen anderer, die ihr Wissen offen teilen. Bei Synup haben wir uns zum Ziel gesetzt, Marketing so zu vereinfachen, dass es wiederholbare Ergebnisse liefert – und wir haben die passenden Statistiken, um das zu belegen.

Heute widmen wir uns der Stärke von Personalisierung und zeigen, wie sie Ihre Marketingkampagnen grundlegend verändern kann.

Laut McKinsey steigert Personalisierung den Umsatz um 10 bis 15 %. Das überrascht kaum: Kundinnen und Kunden erwarten nicht mehr nur ein personalisiertes Erlebnis, sie setzen es voraus. Die Rahmenbedingungen wandeln sich rasant. Bei all den verfügbaren Informationen erwarten Konsumenten, dass Marken sie besser verstehen und gezielt auf ihre Wünsche und Bedürfnisse eingehen.

Wer Personalisierung beherrscht und die Customer Experience auf den Punkt bringt, profitiert gleich mehrfach – mit spürbaren Zuwächsen bei Conversions, Kundenbindung und Umsatz. Kunden schätzen den Mehrwert personalisierter Erlebnisse, weil sie sich gesehen und wertgeschätzt fühlen.

Auch wenn Sie als lokale Marke kein eigenes Team haben, das hochgradig personalisierte Erlebnisse baut (wie Amazons Produktempfehlungen oder der Algorithmus von TikTok), können Sie im Personalisierungs-Game vorne mitspielen. Schauen wir uns an, wie das geht.

Nutzen Sie das Wetter zu Ihrem Vorteil

Wer eine lokale oder hyperlokale Zielgruppe anspricht, hat einen entscheidenden Vorteil: Sie wissen genau, was vor Ort passiert. Ein wesentlicher Faktor dabei ist das Wetter selbst. Studien zufolge beeinflusst das Wetter das Kaufverhalten fast so stark wie die allgemeine Wirtschaftslage: Es prägt die Stimmung der Konsumenten, was sich direkt auf Kaufentscheidungen und die Zahlungsbereitschaft auswirkt. Wenn man darüber nachdenkt, hängen unsere Kleidung und Freizeitaktivitäten unmittelbar vom Wetter ab – und damit logischerweise auch unsere Kaufabsichten.

Marken sollten daher in Erwägung ziehen, Anzeigen wetter- und saisonabhängig auszuspielen – besonders bei Produkten, die saisonal oder klimaabhängig sind. Im Schaufenster funktioniert das schon lange: Jacken im Winter, Badekleidung im Sommer. Für die Gastronomie bietet es sich an, an kälteren Tagen heiße Suppen oder Schokolade zu bewerben.

Lokale Events und Feiertage einbinden

Lokale Unternehmen sollten Veranstaltungen in ihrer Umgebung gezielt nutzen, um Frequenz zu generieren. Liegt Ihr Restaurant an der Strecke des New York Marathons? Dann bieten Sie ein passendes Marathon-Special an. Manchmal reichen schon einfache Angebote fürs Wochenende oder eine Happy Hour. Wenn in Ihrem Viertel ein Festival stattfindet, sprechen Sie die Festivalbesucher mit gezielten Aktionen an, um Laufkundschaft zu gewinnen. Auch die Nähe zu regelmäßigen oder saisonalen Events wie Flohmärkten, Wochenmärkten oder Pop-up-Verkäufen lässt sich hervorragend verwerten.

Gehen Sie aufs Ganze

Das Thema Personalisierung gewinnt enorm an Fahrt, gerade weil Kunden erwarten, direkt und passgenau angesprochen zu werden. Dennoch beherrscht die überwiegende Mehrheit – weniger als 10 % der Unternehmen haben es wirklich im Griff – diesen Ansatz nicht. Die Folgen: Newsletter-Abmeldungen (91 %), ungeöffnete E-Mails (44 %), Deaktivierung von Push-Benachrichtigungen (60 %) und abgebrochene Warenkörbe (mit Waren im Wert von $280 Milliarden jährlich).

Klassische Personalisierung reicht daher oft nicht mehr aus – gefragt ist extreme Personalisierung. Das Ziel: die Top 1 % Ihrer Kunden optimal zu nutzen und andere Kunden so gezielt zu aktivieren, dass auch sie zu diesen Spitzenkunden aufschließen. Dazu verweist Brian Solis auf Empfehlungen von Branchenexperte Sameer Patel, wonach extreme Personalisierung vor allem drei Formen annehmen muss:

  • Segmente auf eine Zielgruppe von einer Person reduzieren: Statt Massenansprache steht die einzelne Person im Fokus. Verfassen Sie die Kommunikation maßgeschneidert für genau diesen einen Menschen. KI ist hierbei ein besonders wirkungsvolles Werkzeug.
  • Multi-Channel-Aktivitäten zu einer Einheit verbinden: Auch hier kommt KI ins Spiel. Systeme lernen menschliches Verhalten immer besser zu verstehen und liefern die strategische Grundlage für Inhalte, die Einzelpersonen zur richtigen Zeit, am richtigen Ort, auf dem richtigen Gerät und mit der passenden Botschaft erreichen – und letztlich zur Conversion führen.
  • Weg vom Bauchgefühl, hin zur Wissenschaft: Wir sind Menschen und neigen dazu, Dinge auszuprobieren und uns durch endlose A/B-Tests heranzutasten – oder wir gehen einen Schritt weiter. Algorithmen können individuelle Präferenzen sofort erkennen. So können sich Marketing-Teams ganz auf den Kontext und die Customer Experience konzentrieren.

Personalisierung in Suchmaschinen umsetzen

Mit Plattformen wie Synup, die darauf ausgelegt sind, dass lokale Unternehmen optimal gefunden werden und ihre Kundschaft bestmöglich bedienen, beschäftigen wir uns täglich mit Personalisierung. Dabei gibt es keine Universallösung nach dem Gießkannenprinzip – das würde dem Konzept völlig widersprechen. Personalisierung hat viele Gesichter: von E-Mail-Marketing und Storefront-Marketing über Push-Nachrichten bis hin zu personalisierten Elementen auf Google. Idealerweise bespielen Sie dabei sämtliche Touchpoints.

Die Details dazu haben wir bereits in einem früheren Beitrag beleuchtet, möchten aber nochmals hervorheben, wie wichtig diese Suchstrategien für eine maximale Personalisierung und mehr Umsatz sind. Dazu gehören:

  • Google Q&A: Nutzen Sie den Bereich „Fragen und Antworten“ in Ihrem Google Business Profile, um relevante Fragen und Antworten zu hinterlegen und Suchergebnisse gezielt zu optimieren.
  • Google Business Profile Posts: Kontextuelle Relevanz verschafft enorme Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. Nutzen Sie Posts, um im Bereich „Passend zu Ihrer Suche“ zu erscheinen.
  • Erwähnungen auf der Website: Die Crawler von Google erfassen kontextbezogene Angaben auf Ihrer Website, um sie in den Suchergebnissen anzuzeigen. Begriffe wie „24 Stunden geöffnet“ oder „Lieferung am selben Tag“ machen einen großen Unterschied – stellen Sie sicher, dass diese Inhalte gut sichtbar sind.
  • Bewertungen im Profil: Bewertungen für Produkte und Standorte spielen bei extremer Personalisierung eine Schlüsselrolle – besonders dann, wenn die Bewertung eine konkrete Suchanfrage beantwortet. Wer nach Zahnaufhellung sucht, gibt vielleicht nicht „Zahnarzt“ ein; Bewertungen zeigen in diesem Fall direkt, welcher Anbieter die beste Behandlung bietet.
  • Erwähnungen durch Kundschaft („Von Kunden gesehen“): Erwähnen Bewertungen genau das gesuchte Produkt, liefert das potenziellen Kunden wertvolle Hinweise darauf, ob Ihr Unternehmen exakt das bietet, wonach sie suchen.
  • „Bietet an“- oder „Hier erhältlich“-Hinweise: Achten Sie bei der Pflege Ihres Profils darauf, dass in Ihrem Google Business Profile alle angebotenen Dienstleistungen oder geführten Produkte klar hinterlegt sind, damit sie bei entsprechenden Suchanfragen ausgespielt werden.

Wir stehen erst am Anfang des Zeitalters der Personalisierung. KI lernt stetig dazu, verwertbare Insights zu liefern, die Kampagnen effektiv machen und den ROI sichern. Dennoch können Sie bereits heute mit einfachen Taktiken starten und die Entwicklungen aufmerksam verfolgen. Über CRM, Ads, Push-Benachrichtigungen, E-Mail-Marketing und Social Media hinweg eröffnen sich enorme Chancen – und Synup liefert Ihnen schon heute alles, was Sie brauchen, um bei der Google-Personalisierung ganz vorn mitzuspielen.

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