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So erholen Sie sich von Googles Helpful Content Update: Das sagen Marketing-Profis

Akshita Chaudhary · 27. Februar 2024 · 13 Min. Lesezeit

Am 14. September 2023 löste Google mit dem Helpful Content Update ein Beben aus – ein website-weiter Klassifikator, der „nicht hilfreiche“ Inhalte aus den Google-Suchergebnissen filtern sollte. Er war tagelang aktiv und fegte massenhaft nutzlosen, automatisiert erstellten Content aus dem Netz.

Einfach weg!

Bei vielen Websites brach der Traffic massiv ein. Bei manchen betrug der Rückgang bis zu 90%. Bis überhaupt jemand verstand, was geschah, lagen ganze Websites brach. (Teilweise kam es sogar zu Entlassungen).

Wenn auch Sie von Googles Abstrafung betroffen waren: Erst einmal durchatmen. Mit einem konsequenten Ansatz ist eine Erholung möglich. Ich habe mit Marketing- und SEO-Experten gesprochen, die in derselben Lage waren wie Sie. Im Folgenden zeige ich Ihnen anhand ihrer Erkenntnisse, wie Sie sich vom HCU erholen.

**Was passiert ist: Googles Helpful Content Update**

Google führte das Helpful Content System erstmals 2022 ein, doch das Update im September 2023 brachte grundlegende Änderungen und traf minderwertige Websites hart. Das Ziel: Seiten mit originären, fundierten und vertrauenswürdigen Inhalten zu belohnen, die Nutzern echten Mehrwert bieten. Seiten mit dünnem Content ohne erkennbaren Nutzen werden abgewertet.

Welche Websites wurden abgestraft?

Minderwertige Content-Farmen, kopierte oder umgeschriebene Inhalte sowie Seiten voller Anzeigen und Affiliate-Links stürzten massiv ab. Viele dieser Inhalte wurden mit KI generiert – weshalb schnell der Aufschrei laut wurde, Google gehe gezielt gegen KI vor.

„[Kunde] fiel von rein organischen 1.200 bis 1.400 Klicks pro Tag über Google auf nur noch 300 bis 400 Klicks zurück. Am stärksten betroffen waren Inhalte, die schon länger nicht mehr aktualisiert worden waren und denen unterstützender Content fehlte.

Bei einigen Beiträgen handelte es sich eigentlich um solide Blogartikel. Da aber weiterführende Inhalte fehlten, auf die man hätte verlinken können, um das Hauptthema umfassend abzudecken, brachen diese Artikel massiv ein“, berichtet Phillip Stemann, SEO-Berater für ein Reiseunternehmen.

Das zeigt deutlich: Google bevorzugt tiefgehende, fundiert recherchierte Inhalte, die Suchanfragen umfassend beantworten. Zudem bewertet der Algorithmus mittlerweile auch die redaktionelle Qualität spürbar stärker – etwa audiovisuelle Elemente, saubere Formatierung und eine insgesamt hohe Lesbarkeit.

Funktioniert KI-Content noch?

Nun, nicht so, wie viele es vielleicht erwarten. Google hat nichts Grundsätzliches gegen KI. Das Problem liegt vielmehr bei nutzlosem Content, der die Qualität der SERPs verwässert.

Tatsächlich strich Google den Passus „von Menschen verfasst“ aus seiner Definition für hilfreichen Content. Das deutet darauf hin: KI-Inhalte sind in Ordnung – solange sie dem Web einen echten Mehrwert bieten.

Quelle

Verleitet durch die schiere Geschwindigkeit begannen viele Websites jedoch, das Netz mit aufgewärmtem KI-Einheitsbrei ohne echten Nutzen zu überfluten. Der altbekannte Marketing-Irrtum: Mehr ist automatisch besser. Das stimmt nicht immer – erst recht nicht im Content-Bereich.

„Unser Blog wurde beim HCU im September abgestraft. Damals hatten wir über 1,2 Millionen Besucher, was auf rund 600.000 einbrach.

Uns war sofort klar, dass unser Sprachblog wegen der KI-generierten Inhalte abgestraft wurde. Unser Team hatte sich voll darauf gestürzt und massenhaft Content mit KI erstellt – in der Annahme, perfekte Grammatik und Kontext würden reichen. Das taten sie nicht.“, so Natalia Dávila Merlo, Content Marketing Manager bei Ling.

Ganz gleich, ob Sie auf solche Taktiken gesetzt haben oder unverschuldet betroffen sind: Jetzt müssen Sie Ihre Content-Strategie von Grund auf überarbeiten.

Richtig: einmal komplett zerlegen und neu aufbauen. Doch das ist weniger dramatisch, als es klingt. Ich zeige Ihnen, wie Sie wieder auf Kurs kommen.

**Wie Sie sich vom HCU-Update erholen**

So leiten Sie Schritt für Schritt die Erholung nach Googles Helpful Content Update ein:

#1 Schadensanalyse durchführen

Erstellen Sie zunächst eine vollständige Liste aller betroffenen Seiten. Die entsprechenden Leistungsdaten finden Sie in Ihrer Google Search Console.

  • Vergleichen Sie die monatlichen Traffic-Veränderungen im Zeitraum Oktober bis Dezember 2023. Jeder Rückgang von mehr als 10% im Monatsvergleich nach September deutet auf ein ernsthaftes Problem hin.
  • Statt alle betroffenen URLs in einen Topf zu werfen, empfiehlt es sich, Segmente zu bilden – entweder nach Schweregrad des Einbruchs (10–30%, 30–50%, über 50%) oder nach Themenclustern. Das hilft Ihnen dabei, Prioritäten für die Überarbeitung und Optimierung zu setzen.
  • Prüfen Sie anschließend, ob nur einzelne Cluster oder die gesamte Website betroffen waren. Trifft Letzteres zu, benötigen Sie voraussichtlich eine komplett neue Content-Strategie.

#2 Ursachen analysieren

Wahrscheinlich ahnen Sie bereits, warum bestimmte Inhalte auf Ihrer Website abgestraft wurden. Der erste Schritt: Beenden Sie unverzüglich alle fragwürdigen Blackhat-Taktiken zur Content-Erstellung. Dazu gehören etwa:

  • Reine KI-Generierung ohne menschliche Endkontrolle.
  • Automatisiertes Umschreiben („Content Spinning“) zur Massenproduktion abgeleiteter Texte, die oft fehlerhaft oder qualitativ unzureichend sind.
  • Minderwertige Doorway-Pages, die einzig für bestimmte Keywords erstellt wurden, um Suchmaschinentraffic abzugreifen.
  • Ähnliche manipulative SEO-Praktiken.

Achten Sie außerdem auf offensichtliche Lesbarkeitsprobleme: unstrukturierte Textwüsten, fehlende eigene Perspektive, rein generische oder repetitive Aussagen.

Scheint der Content inhaltlich in Ordnung, prüfen Sie die User Experience der Seite – beispielsweise Ladezeiten, fehlende visuelle Elemente, fehlerhafte Layouts oder unübersichtliche Navigation.

#3 Mit besser rankenden Seiten vergleichen

Sobald Sie wissen, welche Seiten am stärksten verloren haben, analysieren Sie, wohin der Traffic abgewandert ist. Googles erste Suchergebnisseite für diese Keyword-Cluster zeigt Ihnen, welche Art von Inhalten aktuell bevorzugt wird. Analysieren Sie die Top-Ergebnisse sorgfältig. Achten Sie dabei besonders auf:

  • Content-Struktur inklusive Titeln und Zwischenüberschriften
  • Relevanz und thematische Tiefe
  • Verlinkte Ressourcen und weiterführende Inhalte
  • Einsatz audiovisueller Elemente
  • Fachliche Expertise und Glaubwürdigkeit der Autoren
  • Gesamte User Experience der Seite

„Ich begann damit, eine Topic Map zu erstellen, um festzustellen, wo uns unterstützende Inhalte für interne Verlinkungen fehlten. Parallel dazu habe ich eine Mitbewerber-Gap-Analyse durchgeführt, um die gesamte Branche lückenlos abzudecken“, ergänzt Phillip.

Im nächsten Schritt geht es darum, die aktuell funktionierenden Inhalte gezielt zu analysieren und zu adaptieren. Sehen wir uns die wichtigsten Hebel im Detail an.

#4 Inhalte präzise und auf den Punkt halten

Haben Sie schon einmal nach einem Rezept für Brathähnchen gegoogelt und sind auf einen 1.000 Wörter langen Monolog darüber gestoßen, warum Brathähnchen weltweit so beliebt ist?

Ziemlich nervig, oder?

Oder noch besser: Sie suchen nach „PDF bearbeiten“ und ein Artikel beginnt folgendermaßen …

Da schließt man den Tab lieber sofort. Google versteht genau das. Google möchte nicht, dass Nutzer abspringen – die Suchmaschine will Inhalte, die Fragen präzise und umfassend beantworten. Darauf kommt es an:

  • Definieren Sie genau, welche Frage Ihr Inhalt beantworten soll.
  • Decken Sie alle relevanten Teil- und Folgefragen Ihrer Zielgruppe ab.
  • Prüfen Sie, ob der Inhalt die Fragestellung präzise und ohne Abschweifungen beantwortet.
  • Halten Sie Einleitungen kurz und fokussieren Sie sich direkt auf die Probleme und Vorteile für Ihre Leser.
  • Nutzen Sie stets ein Inhaltsverzeichnis mit Sprungmarken.
  • Entfernen Sie überflüssige Abschnitte (diese können Sie bei Bedarf in separate Artikel auslagern und intern verlinken).

#5 Content-Struktur überdenken

Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Inhalte mühelos erfassen lassen. Für Google ist das ein zentraler Faktor. Machen Sie den Mehrwert für Leser sofort sichtbar.

Nutzen Sie strukturierte Zwischenüberschriften (H2-, H3-Tags), um den Text in logische Abschnitte zu gliedern und das Überfliegen zu erleichtern. Vermeiden Sie Schemalösungen: Passen Sie Aufbau und Formatierung gezielt an die jeweilige Suchintention an.

Bei recherchebasierten Beiträgen können Sie beispielsweise einen Methodik-Abschnitt einfügen und detailliert erklären, wie die Ergebnisse zustande kamen.

Neben der Grundstruktur:

  • Nutzen Sie Tabellen, Diagramme oder Grafiken, um komplexe Daten, Trends oder Vergleiche visuell darzustellen.
  • Schließen Sie jeden Beitrag mit einer Zusammenfassung oder einem Fazit ab, das die wichtigsten Punkte und den Nutzen für Ihre Leser noch einmal auf den Punkt bringt.
  • Auch die Formatierung macht viel aus: Setzen Sie Fettungen, Kursivschrift, Zitate und Absätze gezielt ein, um das Überfliegen zu erleichtern.
  • Überprüfen Sie die Lesbarkeit Ihrer Texte mit Tools wie Grammarly oder Hemingway.
  • Integrieren Sie strukturierte HTML-Daten wie FAQ-Schema für Beiträge im Q&A-Format.

#6 Fokussieren Sie sich auf die Nutzeranfrage, nicht nur auf „Keywords“

Google spricht sich strikt gegen Inhalte aus, die nur für Suchmaschinen erstellt werden. Und glauben Sie mir: Google erkennt sehr genau, ob Sie für Crawler oder für echte Nutzer schreiben. 

„Inhalte, die für die Suchanfrage der Nutzer keinen echten Mehrwert bieten, trifft es am härtesten. Ich hatte eine Website für Sendungsverfolgungen aufgebaut, die Nutzer auf verschiedene Plattformen weiterleitete. Da man Sendungen aber direkt bei Amazon oder anderen Marktplätzen verfolgen konnte, bot die Seite kaum Nutzen. Nach dem September-Update brach der Traffic komplett ein“, sagt SEO-Berater Sreeram.

Keyword-Recherche zeigt Ihnen zwar, wonach gesucht wird – richten Sie Ihre Inhalte aber nicht starr darauf aus. Finden Sie heraus, was die Zielgruppe wirklich wissen muss. Identifizieren Sie verwandte Fragen und Unterthemen, die echten Mehrwert bieten. Und opfern Sie niemals die Lesbarkeit für Keyword-Stuffing. 

#7 Kommen Sie auf den Punkt … schnell

Schweifen Sie nicht ab, bis Ihre Leser das Interesse verlieren. Wenn Ihnen irgendein SEO-Experte erzählt hat, dass die Wortanzahl für Google zählt: vergessen Sie es.

Google hat Content Creator explizit gefragt, ob sie Texte künstlich aufblähen, weil sie glauben, Google lege Wert darauf. Die Antwort: Tun sie nicht.

Natalia berichtet, wie sich Ling nach dem HCU wieder erholte:

„Nach dem HCU im September brach unser Traffic um 50 % ein. Wir haben die Artikel zwar nicht gelöscht, aber viel Arbeit investiert, um sie zu überarbeiten und echte menschliche Einblicke hinzuzufügen. Außerdem veröffentlichen wir nicht mehr mit so hoher Frequenz – das ist für Google nämlich ein Warnsignal. 

Hier sind einige Tipps, mit denen wir unseren Traffic wieder auf über 860.000 steigern konnten:

  • Fülltext konsequent streichen

  • Direkt auf den Punkt kommen – zwingen Sie niemanden, ewig zu scrollen, um die gesuchte Antwort zu finden (ein Gruß an jede nervige Rezeptseite im Netz)

  • Ein paar statische Bilder nutzen, die nicht vom eigentlichen Inhalt ablenken

  • Interne Links setzen“

Verzichten Sie also auf seitenlange Einleitungen und langes Vorgeplänkel, bevor Sie echten Mehrwert liefern. Halten Sie Ihre Inhalte präzise und auf den Punkt.

#8 Autoren-Glaubwürdigkeit gemäß E-E-A-T aufbauen

Viele Experten glaubten, dass die E-E-A-T-Richtlinien von Google – Experience, Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness – bedeuten, dass die Autorenschaft eines Artikels eine zentrale Rolle für SEO spielt.

Mit „Authoritativeness“ meint Google jedoch schlicht: Wer den Artikel verfasst, sollte glaubwürdig und fachlich fundiert sein sowie eine praxisnahe Perspektive einbringen. Das schafft Vertrauen in die Inhalte.

Mit Glaubwürdigkeit ist nicht gemeint, einfach einen Autorennamen und eine Kurzbiografie einzufügen und die Sache abzuhaken. (Google stuft Autoren-Bios nicht als Rankingfaktor ein – das ist ein Missverständnis). Doch Autorenprofile stärken die Glaubwürdigkeit und können SEO indirekt unterstützen, indem sie die User Experience verbessern.

Abseits von Autoren-Bios bauen Sie Glaubwürdigkeit so auf:

  • Verweisen Sie im Artikel auf frühere Projekte, Studien oder Arbeiten aus der Praxis.
  • Belegen Sie Aussagen mit verlässlichen externen Quellen wie wissenschaftlichen Studien oder Branchendaten.
  • Zitieren Sie anerkannte Branchenexperten, um Ihre Argumente zu untermauern.
  • Lassen Sie den Inhalt für Ihre Fachkompetenz sprechen, statt nur die eigene Expertise zu betonen.

#9 Schema-Markup optimieren

Schema ist die Sprache, mit der Google die Inhalte Ihrer Website liest, einordnet und versteht. Sauber implementierte strukturierte Daten zeigen Google, dass Sie Wert auf Details legen – und stärken Ihre Glaubwürdigkeit. Testen können Sie Ihre Seiten mit dem Google Schema Markup Testing Tool oder anderen Schema-Validatoren.

„Schema wird von vielen SEOs vernachlässigt. Manche glauben, ein Klick im SEO-Tool reicht schon. Tatsächlich muss man ein detailliertes Schema aufsetzen, das die Seite so präzise wie möglich beschreibt“, erklärt Sreeram, der damit den Traffic einer Kunden-Website innerhalb von sechs Monaten verdoppeln konnte.

Übertreiben Sie es jedoch nicht: Zu verschachteltes Markup kann ebenfalls Probleme verursachen. Starten Sie einfach und reduzieren Sie unnötige Verschachtelungen, falls Fehler auftreten.

#10 Achten Sie auf die Production Value

Wie viel Mühe Sie sich geben, Inhalte ansprechend und leicht konsumierbar aufzubereiten, spielt für Google eine große Rolle – und ist ein Kernaspekt des Helpful Content Update. Das sollten Sie umsetzen:

  • Setzen Sie auf hochwertige, eigene Bilder, die das Thema sinnvoll ergänzen. Nutzen Sie aussagekräftige Alt-Texte. Bilder lockern Textwüsten auf, halten Nutzer auf der Seite und demonstrieren Expertise.
  • Binden Sie passende Videos ein, um das Format abwechslungsreich zu gestalten. Kurze Videos von 1–2 Minuten funktionieren am besten.
  • Bieten Sie direkte Downloads wie Checklisten, Rechner oder Vorlagen mit echtem Nutzen an (halten Sie Gated Content im Rahmen – nicht jeder Download muss Leads generieren).
  • Verwandeln Sie Blogbeiträge in Podcast-Episoden für mehr Formatvielfalt und verlinken Sie diese direkt auf der Seite.

#11 Erstellen Sie zielgerichteten und vielfältigen Content

Wenn wir von „Content“ sprechen, meinen wir nicht nur Blogartikel. Denken Sie an Mehrwert in unterschiedlichen Formaten. Testen Sie verschiedene Themen und Darstellungsweisen, um zu sehen, was für Sie und Ihre Zielgruppe funktioniert. Schreiben Sie nicht einfach für beliebigen Traffic, sondern fokussieren Sie sich auf spezifische Interessen oder Standorte.

So hat es eine Marke für probiotische Nahrungsergänzungsmittel geschafft, ihre lokale Zielgruppe zu erreichen:

„Wir bieten unseren Kunden echten Mehrwert statt nur Produkte: Wir haben unsere Website um Ratgeber erweitert und liefern Fitness- und Ernährungstipps, die genau auf unsere lokale Community zugeschnitten sind. 

Das jüngste Google-Update hilft uns, uns von Mitbewerbern abzuheben, die keine hilfreichen, nutzerzentrierten Inhalte bieten. Mit dieser Strategie konnten wir im letzten Quartal die Seitenaufrufe unserer lokalen Inhalte um 15 % steigern und im Schnitt drei Plätze in den lokalen Rankings aufsteigen – beides klare Zeichen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagt James Wilkinson, CEO von Balance One Supplements.

#12 Monetarisierung im Rahmen halten

Das betrifft vor allem Nischen-Websites, die Traffic monetarisieren. Google hat zwar nichts gegen Anzeigen, aber Werbung darf die User Experience nicht beeinträchtigen oder die Seite überladen. Das treibt die Absprungrate in die Höhe – ein schlechtes Signal für Suchmaschinen.

Ein absolutes No-Go

#12 Googles Qualitäts-Checklisten lesen

Google kommuniziert sehr transparent, welche Art von Content funktioniert. Lesen Sie die Dokumentation zum Helpful Content System Update gründlich durch. Schauen Sie genau hin und analysieren Sie jeden einzelnen Punkt, um zu verstehen, worauf es ankommt.

Lesetipp: Googles Leitfragen zu Inhalten und Qualität

#13 Misten Sie Ihre Inhalte aus

Es geht darum, bestehende Inhalte auf Ihrer Website zu aktualisieren und aufzufrischen, damit sie für Nutzer hilfreicher sind. Erstellen Sie eine Liste aller Artikel mit schwacher Performance. Prüfen Sie, welche Inhalte angepasst oder gekürzt werden müssen. Streichen Sie überflüssiges Füllmaterial. Überarbeiten Sie Abschnitte, die konkretere Handlungsempfehlungen oder aktuellere Informationen erfordern.

Gael Breton half einem Kunden, rund 85% des verlorenen Traffics zurückzugewinnen – schlichtweg, indem 60% der bestehenden, irrelevanten Inhalte entfernt wurden.

Wichtige SEO-Faktoren, die Sie berücksichtigen sollten

Zippy hat eine Fallstudie zu wichtigen SEO-Faktoren von Marken durchgeführt, die bei großen Google-Updates gewonnen oder verloren haben. Werfen Sie einen Blick darauf und sehen Sie, welche Bereiche Sie priorisieren sollten.

Quelle

**Fazit…**

Zu guter Letzt: Bringen Sie Geduld mit. Die Erholung von einer manuellen Maßnahme ist kein schneller oder einfacher Prozess. Doch stetige, konsequente Optimierungen werden sich auszahlen. Die meisten Marketer, mit denen wir gesprochen haben, folgten diesen einfachen Schritten und verzeichneten nach einigen Monaten erste Erleichterungen durch Google. Es gibt zwar keine Garantie, dass Ihr Traffic wieder exakt das alte Niveau erreicht, doch Sie werden eine schrittweise Besserung sehen.

P.S.: Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie einiges investieren müssen, um alte Inhalte zu überarbeiten, während Sie parallel neue Inhalte veröffentlichen.

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Akshita Chaudhary

Akshita ist B2B-Marketerin und Autorin mit Neugier auf alles rund um SEO und einer großen Leidenschaft für guten Content. Sie bringt über 3 Jahre Erfahrung im B2B-Tech- und MarTech-Bereich mit. Wenn sie nicht gerade in die Tasten haut, spielt sie Badminton oder erkundet die Cafés der Stadt. Sagen Sie Hallo!

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